Wer sich regelmäßig im Straßenverkehr bewegt, kennt sich bestens mit den wichtigsten Verkehrsregeln aus. Das ist wichtig, um sicher am Straßenverkehr teilnehmen zu können und Gefahrensituationen rechtzeitig zu erkennen. Andernfalls drohen mitunter empfindliche Bußgelder. Diese können in Deutschland ziemlich teuer werden. Nicht nur Geldstrafen, sondern auch Punkte in Flensburg oder Fahrverbote können anfallen.
Was passiert, wenn ich zu schnell im Straßenverkehr fahre?
Wer zu schnell gefahren ist und sich nicht an Geschwindigkeitsbegrenzungen gehalten hat, muss mit einer Strafe rechnen. Diese sind leider keine Seltenheit. Tatsächlich gehören Geschwindigkeitsüberschreitungen im Straßenverkehr zu den häufigsten Verkehrsdelikten in Deutschland. Wie hoch die Strafe ausfällt, hängt vom Einzelfall ab. Das deutsche Recht sieht verschiedene Bußgelder vor.
- Geringe Überschreitungen außerorts, die bei zehn bis 20 km/h über der erlaubten Höchstgeschwindigkeit liegen, werden mit kleinen Bußgeldern in Höhe von 20 bis 40 Euro bestraft. Innerorts beträgt die Straße zwischen 30 und 70 Euro.
- Mittlere Überschreitungen außerorts sorgen nicht nur für ein Bußgeld von 100 bis 180 Euro, sondern führen auch zu Punkten in Flensburg. Innerorts ist mit Geldstrafen von 120 Euro bis 200 Euro und ein bis zwei Punkten zu rechnen.
- Hohe Überschreitungen, die außerorts mit mehr als 40 km/h über dem erlaubten Limit liegen, verursachen nicht nur eine Geldstrafe von über 200 Euro und zwei Punkte. Es kommt zudem ein Monat Fahrverbot oder mehr hinzu. Innerorts sind die Strafen höher angesiedelt. In diesem Rahmen fallen Kosten von 400 bis 700 Euro und zwei Punkte in Flensburg sowie ein Fahrverbot von zwei bis drei Monaten an.
Um keine unnötigen Ausgaben zu verursachen oder im schlimmsten Fall den Führerschein für längere Zeit abgeben zu müssen, ist es ratsam, sich stets an die Geschwindigkeitsbegrenzungen und Verkehrsregeln zu halten. Das ist sogar dann empfehlenswert, wenn die Zeit drängt.
Wie hoch sind die Strafen bei Nutzung eines Smartphones am Steuer?
Die meisten Autofahrer wissen, dass es verboten ist, ein Handy am Steuer zu benutzen. Trotzdem tun es viele Verkehrsteilnehmer. Wer erwischt wird, muss tief in die Tasche greifen. Das ist verständlich, können bereits wenige Sekunden Unachtsamkeit schwere Unfälle verursachen. Wird ein Autofahrer mit einem Smartphone in der Hand beim Führen eines Autos erwischt, fallen im Regelfall bis zu 100 Euro Bußgeld und ein Punkt in Flensburg an.
Liegt zudem eine besondere Gefährdung im Straßenverkehr vor, bei der andere Verkehrsteilnehmer betroffen sind, erhöht sich das Bußgeld auf 150 Euro, zwei Punkte in Flensburg und einen Monat Fahrverbot. Kommt zusätzlich Sachbeschädigung hinzu, kostet das Vergehen 200 Euro, zwei Punkte in Flensburg und einen Monat Fahrverbot.
Wie teuer ist es, wenn ich bei Rot über die Ampel fahre?
Noch schnell die orange Ampelphase mitnehmen – das passt noch! Diesen Gedanken haben sicherlich schon viele Autofahrer gehegt. Doch oftmals schaltet die Ampel schneller um, als vermutet. Wer eine rote Ampelphase einfach überfährt, muss durchaus mit einem Knöllchen rechnen. Bei einem einfachen Rotlichtverstoß ohne besondere Gefährdung, ist bereits ein Bußgeld von rund 90 Euro und ein Punkt in Flensburg zu erwarten. Anders sieht es aus, wenn andere Autofahrer, Radfahrer oder Passanten gefährdet werden. In diesem Fall warten ein Bußgeld iHv. 200 Euro, ein Punkt und ein Fahrverbot von einem Monat auf den Verkehrssünder.
Sicherheit und Aufmerksamkeit im Straßenverkehr sollten immer höchste Priorität für alle Autofahrer haben. Wer jedoch die Regeln außer Acht lässt und Verstöße begeht, muss je nach Schwere der Sachlage mit hohen Strafen rechnen. Es lohnt sich also, die Regeln einzuhalten.



















