Es gibt gewisse „Regeln“, was das Tuning von Musclecars betrifft. Beim Modifizieren dieses Dodge Challenger wurden die meisten dieser ungeschriebenen Gesetze mit Füßen getreten. Auch, wenn der Wagen sicher zum Polarisieren neigt: Wir finden’s geil!

Diejenigen unter euch, die schon länger Leser unseres Magazins sind, werden gerade darüber nachgrübeln, ob es da nicht schon einmal einen Dodge Challenger auf Luft gab. Richtig! Es handelte sich um das gleiche Fahrzeug. Allerdings kann das selbst der aufmerksamste autotuning.de-Leser anhand der von uns geschossenen Fotos nicht erkennen. Der Besitzer des Musclecars hat, seitdem wir den Wagen zum letzten Mal vor der Linse hatten, zum Rundumschlag ausgeholt und an allen Schrauben gedreht.

Beim Thema US-Cars ist man oft mit dem Faktor „Geschmack“ konfrontiert. Die Halter der potenten Amischlitten neigen mit wunderbarer Regelmäßigkeit zu sagen wir mal „polarisierenden“ Optikmaßnahmen. Airbrushs der alten Schule und eine generell fragwürdige Farbwahl begegnen einem bei Musclecars relativ oft. Das hat natürlich auch mit der Ära zu tun, aus denen die Urväter dieser Fahrzeuggattung stammen. Da Geschmack ein individuelles Ereignis ist und wir jedem gönnen, dass er mit seinem Fahrzeug machen kann, was er will, möchten wir gar nicht darüber richten. Wenn dann aber jemand um die Ecke kommt, der relativ untypische Räder fährt und der foliert statt zu lackieren, sind wir darüber völlig aus dem Häuschen. Und auch, wenn er spätestens mit dem Luftfahrwerk alle „Regeln“ bricht: Es sei auch dem Halter dieses Challengers gegönnt, dass er seinen Wagen so umbaut, wie es ihm gefällt!

Dodge Challenger in Bildern

Das traditionelle Dodge-Emblem sucht man vergeblich…

Dodge Challenger

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