Torsten Meyer aus dem Emsland hat sich mit seinem Ford Mustang GT einen Traum erfüllt und sich für sein neuestes Projekt keinen Geringeren als Graffiti-Künstler René Turrek ins Boot geholt! Das Ergebnis wird euch von den Socken hauen, doch lest selbst!

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Die Basis für das extravagante Tuning-Projekt ist ein 2013er Ford Mustang GT mit einem Fünfliter-V8 unter der Haube, der mittlerweile auf den Beinamen Hidalgo, in Anlehnung an den bekannten Filmklassiker, hört. Neben den Brembo-Beißerchen und einer Tieferlegung von Eibach mit 30 Millimetern vorne und 20 Millimetern hinten bekam das Musclecar schicke Jack-Line Räder aus dem Hause Schmidt verpasst, die an der Vorderachse in den Dimensionen 9,5×20 mit ET 35 samt 5 Millimeter Spurplatten Reifen in der Größe 245/35 rollen. Die Hinterachse wurde mit 10,5×20 ET 35 bestückt, die Größe der Falken-Gummis beträgt hier allerdings stolze 285/30. Um das ohnehin schon betörende Klangbild des Hidalgo etwas „aufzuhübschen“, bekam er eine Abgasanlage von Ford Racing montiert.

Da Torsten die serienmäßigen Fernlichter im Grill ein Dorn im Auge waren, hat er diesen kurzerhand durch einen Frontgrill samt offenem Luftfilter aus dem Hause Roush ersetzt. Cleaning muss eben manchmal sein! Die Komplettfolierung in Black Brushed Aluminium erhielt der Hidalgo bei CWC Carwrapping. Doch das besondere Schmankerl durfte natürlich nicht fehlen. Nach einem Treffen mit Street-Art und Graffiti-Künstler René Turrek, der mit seiner revolutionären Lackiertechnik bereits mehrere heiße Projekte im Automobil-Bereich wie den Lamborghini Aventador im „Iron-Man“-Style umsetzte, wurde alles vorbereitet, um den Ford Mustang „unique“ zu machen.

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Der Mustang hält den Spirit of America dezent verborgen, bis man ihn weckt!

René Turrek kreierte ein Kunstwerk, das unter Anderem aus einer US-Flagge an der Front und einem galoppierenden Mustang auf der rechten Seite des Wagens, besteht. Dieses wurde mit Spray und Pinseln auf eine Trägerfolie aufgetragen und mit einem speziellen Effektlack überdeckt. Diese reagiert je nach Wunsch in einem Temperaturbereich von 20-78 Grad Celsius, also durch Körperwärme, Sonneneinstrahlung oder heißes Wasser. Unterhalb der festgelegten Temperaturgrenze bleibt das Design unsichtbar, erst bei Erreichen der Grenze kommt es schließlich zum Vorschein. It’s magic!

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Nachdem man sich der Optik nun ausgiebig gewidmet hatte, durfte auch die Leistung nicht zu kurz kommen. Bei MTR-Performance wurde neben den Anpassungen des Automatik-Getriebes samt Kennfeldern und Schaltzeitpunkten auch die Software optimiert, was in etwa 444 PS und 550 Nm Drehmoment resultierte. Durch die Aufhebung der Geschwindigkeitsbegrenzung rennt der Hidalgo über 280 km/h, wenn man ihm mal die Sporen geben sollte. Um neben der Musik aus dem Motorraum auch in Sachen Hi-Fi mächtig was auf die Ohren zu bekommen, wurde neben einer Sechskanal-Endstufe von Eton und 2-Wege-Axial-Lautsprechern von MB Quart auch ein Subwoofer von Audio System verbaut.

Hier könnt ihr euch das Ganze in Action anschauen:

Fotos: Torsten Meyer

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