Diesen Sommer soll es aufwärts gehen mit den Sternen. Zumindest, wenn es nach den Vorstellungen vom Rottweiler Tuner PIECHA Design geht. Mit seinem PIECHA C205 RS-R hat die Bande eine elegante Inszenierung der aktuellen Mercedes C-Klasse auf die Räder gestellt. Dabei lassen sich sowohl Coupé/Cabrio wie auch Limousine oder T-Modell optisch sowie leistungstechnisch aufbereiten.

Knackig inszeniert: Mit dem PIECHA C205 RS-R wirkt die C-Klasse gleich deutlich schärfer.

Der PIECHA C205 RS-R riskiert ’ne dicke Lippe

Langweilig ist es um die C-Klasse aus Stuttgart längst nicht mehr bestellt. Spätestens seit dem letzten Redesign unter Zetsches Herrschaft hat sich die Mittelklasse nochmals modernisiert. Vorbei mit dem Renterimage und dem altgedienten Ruf. Diese Tendenz lässt auch der PIECHA C205 RS-R verspüren, schaut man einmal auf die Updates für Front-, Heck– und Seitenpartie des Benz.

Klare Formgebung: Der PIECHA C205 RS-R bringt markante Details für’s Exterieur mit.

Vorn prangt ab sofort eine zweifarbig lackierte und geschwungene Frontlippe an der Schürze. Das bringt eine angenehme Ergänzung zum renommierten AMG-Design mit, ohne zu sehr davon abzuweichen. Gleichzeitig trägt das Projekt am Heck etwas dicker auf: Als T-Modell wird aus dem konventionellen Heckabschluss ein PIECHA C205 RS-R mit ordentlichem Dachkantenspoiler, hochglänzend-schwarz wie die seitlichen Heckblenden versteht sich. Bei der Limousine dagegen kommt als Pendant eine etwas breitere Spoilerlippe zum Einsatz.

Nicht weniger wuchtig zeigt sich dagegen die Heckschürze des PIECHA C205 RS-R: Hier setzt man konsequent auf die echte AMG-Basis mit trapezförmigen Doppelendrohren. Jedenfalls ist der Diffusor treu auf das AMG-Design abgestimmt, oberhalb der Rohre sind kleine Luftgitter eingearbeitet. Dieser wird anstelle des originalen Gitters eins zu eins ausgetauscht.

Es darf auch etwas Leistung sein

Ein Blick auf die seitliche Linie des PIECHA C205 RS-R offenbart ebenfalls ein kleines aber feines Update: Die originalen Seitenschweller (bei der AMG-Line verbaut) werden durch zusätzliche Blenden mit bis zu 2,5 cm Breite noch etwas markanter dargestellt. Ähnlich wie bei Frontlippe und Heckspoiler, können auch die Blenden denkbar einfach montiert werden: Nämlich durch Verkleben am Originalteil. Der einfache An- und Abbau eignet sich somit auch für Leasingnehmer-Fahrzeuge. Zudem können die Anbauteile zuvor separat lackiert oder foliert werden.

Dazu gesellen sich – wie sollte es anders sein – gerne noch auffällige Leichtmetallräder. Die AV3-Felgen des PIECHA C205 RS-R zeugen von tiefem Felgenbett und filigraner Formgebung. Ergo: Man sieht ordentlich etwas von der originalen AMG-Bremse. Zudem wirkt das Modell durch Frontpolitur in Anthrazit und Hochglanz-Lackierung recht wertig, was zumindest bei einem C 63 nicht unwichtig erscheint. Passend dazu lassen sich am Benz auch die richtigen Pneus auf die 19-Zöller aufziehen (vorn 245/30, hinten 275/30).

On top gesellt sich auf Wunsch auch ein Satz mit eher konventionellen Tieferlegungsfedern (35 Millimeter) dazu. Optional kann man auf Gewindefedern mit stufenloser Tieferlegung zurückgreifen, um die elektronischen Stoßdämpfer nicht zu beeinträchtigen. Zu guter letzt kommt wahlweise auch etwas mehr Dampf unter die Haube des PIECHA C205 RS-R: Ganz gleich ob es der Vierzylinder-Selbstzünder des C220 ist oder man noch letzte Kräfte aus dem final 612 PS starken C 63 AMG holen möchte – ohne Vmax-Begrenzung versteht sich!

Fotos: PIECHA Design

Neue Gewaltenteilung: Vom Mercedes zum PIECHA C205 RS-R
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Datum der Erstveröffentlichung: 24.07.2017

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