Seit dem vergangenen Wochenende gewährt der brandneue Furious7-Trailer einen ersten Einblick in den siebten Teil der „Fast & Furious“-Reihe. Den ganzen Film können wir ab April 2015 in den Kinos anschauen. Doch was erwartet uns beim neuen Megablockbuster?

Screenshot Copyright: Universal

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Es ist schon beinahe ein Jahr her, dass die Nachricht über den tragischen Tod des Schauspielers Paul Walker wie eine Schockwelle um die Welt ging. Da die Dreharbeiten zu Teil 7 der Franchise noch nicht abgeschlossen waren und der Tod des Fast & Furious-Urgesteins das gesamte Team aus der Bahn warf, war zunächst unklar, wie es mit dem Film weitergehen sollte. Anfang diesen Jahres wurde dann bekannt, dass der Streifen mit angepasster Handlung und nach hinten geschobenem Veröffentlichungstermin an den Start gehen wird.

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Als am Wochenende der lang ersehnte erste Trailer des in den Staaten „Furious 7“ genannten siebten Teils der Reihe veröffentlicht wurde, war die Begeisterung groß. Ob auf den offiziellen YouTube-Channels der Produktionsfirma Universal, den Facebookseiten der Hauptdarsteller oder im Livestream: Millionen „Fast & Furious“-Anhänger wollten sich die ersten bewegten Bilder natürlich nicht entgehen lassen. Wir gehen fest davon aus, dass auch alle Leser dieser Zeilen bereits in den Genuss gekommen sind. Falls nicht, habt ihr hier die Gelegenheit, dieses Defizit aus der Welt zu räumen.

Doch was verrät der Trailer denn eigentlich alles? Ein Frage, mit der wir uns bereits am Wochenende eingehend befasst haben…

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Der Stand der Dinge

Natürlich muss ein Trailer nicht immer zwangsläufig eine zum Film passende Message transportieren. Es kommt unter Umständen auch mal vor, dass Szenen, die in einem Trailer vorkommen, im Film nicht zu sehen sind. Dieser Artikel bezieht sich auf das, was der Trailer zeigt und auf das, was momentan an Hintergrundinformationen verfügbar ist. Denn nicht jeder von euch wird alle Hintergrundinformationen kennen und somit auch nicht in der Lage sein, alle im Trailer enthaltenen Details richtig einzuordnen. Trotz allen uns vorliegenden Infos sind diese Zeilen aber nur als reine Spekulation zu betrachten. Ob es wirklich so kommt, das werden wir erst im kommenden April erfahren.

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Paul Walkers Rolle

Die Tatsache, dass Paul Walker im Trailer eine tragende Rolle zukommt, muss nicht unbedingt heißen, dass er auch den gesamten Film über zu sehen ist. Zwar waren zum Zeitpunkt seines Todes die meisten seiner Szenen abgedreht, allerdings wurde die Handlung ja noch einmal entsprechend überarbeitet. Der Fakt, dass der Film mit Hilfe von CGI, Bodydoubles und sogar den beiden Walker-Brüdern komplettiert wurde, sorgt ja bei manchen bereits für die wildesten Vermutungen. Man kann allerdings davon ausgehen, dass die Macher auf diese Weise gerade soviel Material produziert haben, dass es dafür reicht, den Filmcharakter Brian O’Conner sinnvoll aus der Handlung zu nehmen. So, wie es aussieht, wird er im Film nicht ums Leben kommen sondern sich zur Ruhe setzen.

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Voll auf die Mütze

Dass es in der „Fast & Furious“-Reihe des Öfteren auch mal handgreiflich zur Sache geht, dürfte hinlänglich bekannt sein. Nicht nur Vin Diesel und The Rock teilen gerne massiv aus. Viele der Charaktere werden in regelmäßigen Abständen in Keilereien verwickelt. Da Kampfsportspezialist Jason Statham in Teil 7 den Oberbösewicht mimt, sind erstklassige Konfrontationen vorprogrammiert. Im Trailer sind zum Beispiel schon ein paar Sekunden eines Kampfes zwischen Diesel und Statham zu sehen, bei dem Schlagwerkzeuge zum Einsatz kommen. Und offenbar gerät der Brite auch mit The Rock aneinander.

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Während Statham wohl jedem ein Begriff ist, ist der „Fast & Furious“-Neuzugang Tony Jaa aus Thailand wohl eher für die Fans von Martial Arts-Filmen eine feste Größe. Der buddhistische Mönch ist zu unfassbarem fähig. Was davon im fertigen Film zu sehen sein wird, bleibt abzuwarten. Denn leider befindet sich unter den möglichen Filmgegnern kein annähernd ebenbürtiger Kämpfer. Wenn ich die Trailerszene mit Jaa richtig deute, gehört er zu den Schurken, was leider gegen eine hochinteressante Kampfpaarung mit Statham spricht.

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Dass auch die „Fast & Furious“-Frauen nicht unbedingt alle schreiend wegrennen, wenn es etwas auf die Mütze gibt, ist ebenfalls kein Geheimnis. In Teil 7 kriegen die weiblichen Protagonisten in Form von Ronda Rousey Verstärkung, auch wenn sie in diesem Trailer noch nicht zu sehen war. Die sexy Blondine ist hierzulande wohl hauptsächlich MMA-Fans ein Begriff. Als amtierende UFC-Championesse lehrt sie die Damen ihrer Gewichstklasse das Fürchten und hat bei ihrem Auftritt in „The Expendables 3“ bereits bewiesen, dass sie auch mit Männern kurzen Prozess macht. Eines scheint sicher: In Furious7 gibt es ordentlich was auf die Mütze!

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Die Zeitlinie

In Teil 7 wird der Handlungsstrang von „Tokyo Drift“ weiter- beziehungsweise mit der Hauptstoryline zusammengeführt. Die wilden Theorien darüber, wann welcher Teil in der Zeitlinie einzuordnen ist, haben damit hoffentlich ein Ende. Denn eines ist Fakt: Es gab nur einen einzigen Grund, wieso der vierte Teil offenbar „vor“ dem dritten spielte: Regisseur Justin Lin wollte erneut mit Sung Kang arbeiten. Da sein Filmcharakter Han in Tokyo Drift stirbt, wurde Teil 4 einfach „davor“ positioniert. Damals spekulierten viele, dass Teil 3 und 4 „gleichzeitig“ ablaufen würden. Diese Theorie wurde mit Teil 5 hinfällig. Und auch in Teil 6 lebte Han noch. Zumindest bis zum Ende des Films und dem Auftritt von Jason Statham. Wer denkt, dass dies immer so geplant war und „Tokyo Drift“ damals quasi „in der Zukunft“ spielen sollte, dem ist nicht mehr zu helfen. Lucas Black wird in seiner „Tokyo Drift“-Rolle des Sean Boswell zurückkehren und hat Gerüchten zufolge für zwei weitere Teile unterschrieben.

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Back to the Roots

Vin Diesel hat bereits vor Monaten auf seiner florierenden Facebookseite verkündet, dass Teil 7 die Handlung „zurück zu den Anfängen“ führen möchte. Und neben dem Umstand, dass die Crew (unter anderem) wieder in Los Angeles verweilt, macht sich davon im Trailer vor allem eines bemerkbar: Man sieht „Race Wars“-Szenen mit Beschleunigungsrennen. Allerdings darf aufgrund der „Actionfilm mit Autos“-Ausrichtung der Reihe bezweifelt werden, dass sich ein Großteil der Handlung um Autos dreht. Eine Rückkehr zu „Race Wars“ ist jedoch absolut begrüßenswert.

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Fazit

Neben den neuen und zurückkehrenden Charakteren kann man sich vor allem auf eines gefasst machen: Action! Der Trailer fackelt ja ein regelrechtes Feuerwerk an Actionszenen ab. Dass dabei die Regeln der Physik mit Füßen getreten werden, dürfte die meisten „Fast & Furious“-Anhänger relativ kalt lassen und man darf auf das fertige Produkt gespannt sein. Nicht nur wegen der Geschehnisse um Paul Walker werden die Kinosäle im kommenden April prall gefüllt sein. „Fast & Furious 7“ wird die Rekorde seines Vorgängers sicher in den Schatten stellen und für ein zehn-stelliges Dollar-Einspielergebnis sorgen.

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