Wer zumindest schon einmal ein Treffen, so klein es auch gewesen sein mag, besucht hat, der dürfte das Wort „Hater“ bereits gehört haben. Was sich hinter diesem eingedeutschten Begriff verbirgt, das erklären wir im Folgenden.

Wörtlich übersetzt heißt „Hater“ nichts anderes als „Hasser“, was vom Kern des Wortes nicht allzu weit entfernt ist. Obwohl der Begriff heutzutage vor allem in der Netzkultur verwendet wird, stammt er Ursprünglich aus der US-amerikanischen HipHop-Szene der 1990er. In dieser Zeit wurden Personen aus dem Rapper-Milieu, welche anderen ihren Erfolg missgönnt und ständig schlechtgeredet haben, als „Player Hater“ bezeichnet. Nachdem verschiedene Künstler dem Wort sogar eigene Stücke widmeten und die Akzeptanz der HipHop-Kultur stieg, verbreitete sich der Begriff stetig.

Carwash - Hater

Hater unter den Tunern

In der Tuning-Szene zeichnen sich „Hater“ durch das gleiche Verhalten aus, mit dem sie schon in der HipHop-Kultur aneckten. „Hater“ gönnen ihren Opfern keinen Erfolg, kritisieren grundlos und ziehen über die Betroffenen her. In ihrer Besessenheit übertrumpfen sie unter Umständen sogar die echten Fans.

Hater heute

Seit einiger Zeit gibt es allerdings den Trend, „Hater“ als Zeichen des eigenen Erfolges anzusehen. Schließlich polarisiert der Wagen und sorgt für Aufruhr. Slogans wie „I love Haters“ werden auf Aufklebern, Kleidung und anderen Merchandising-Artikeln vermarktet. Trotzdem hat der zunehmende „Hater“-Trend einen faden Beigeschmack. Konstruktive Kritik, ganz besonders über das Internet, wird als „Gehate“ abgeblockt und nicht angenommen. Dies führt in verschiedenen Foren sowie sozialen Netzwerken zu sich ständig wiederholenden Diskussionen.

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