Es ist der Traumsportwagen vieler US-Autoliebhaber – und meist leider auch ein kostspieliger. Die Corvette Z06 macht gegenüber der Serie zwar viel Leistung aber ebenso viel Preis aus. Von Tuner German Motors & Engineering (kurz: GME) gibt es nun ein Kompressorkit für die Corvette C7 Stingray, das es fast mit dem Topmodell aufnehmen kann.

Schnittige Linienführung bei der Corvette C7 Stingray.

Böser Look auch in der Basisversion: Die Corvette C7 Stingray hat ab Werk schon weit über 400 PS.

Leistungsplus durch Kompressorumbau

Gewusst wie: Wenn es anstelle der Z06 die rund 40.000 Euro günstigere Corvette C7 Stingray geworden ist, hilft man sich anderweitig nach. Der nahe Leipzig ansässige Tuner GME geht mit gutem Beispiel voran und bringt ein Kompressorkit für das Basismodell auf den Weg. Der ab Werk verbaute LT1-V8 Motorblock kommt in Serie ohne Aufladung aus, sodass ein reines Softwaretuning hier nicht genügen würde.

Heck der Corvette C7 Stingray mit brachialer Optik.

Neue Kraft getankt: Die Corvette C7 Stingray von GME könnte sogar über 800 PS locker machen.

Die serienmäßigen 466 PS werden hier auf rund 630 PS nach oben korrigiert. Der Kompressor kommt aus eigenem Hause und verfügt – verglichen mit dem Z06-Modell – über ein größeres Kammervolumen. Damit soll auch die vom Z06 bekannte thermische Schwachstelle gleich wettgemacht werden. Sofern es auf Kundenwunsch auch für den Rennstreckeneinsatz reichen soll, gibt es für die Corvette C7 optional eine Wassereinspritzung. Damit kann die Kühltemperatur weiter reduziert werden.

Scharf gezeichnete Front der Corvette C7 Stingray.

Ebenfalls bietet GME noch größere Leistungssprünge an, die bis zu 850 PS ermöglichen sollen. Dann könnte es mit dem beiliegenden TÜV-Gutachten (wie in der 630 PS-Version) allerdings schwierig werden. Generell modifiziert GME an der Corvette C7 Stingray auch die Einspritzanlage sowie die Motorsteuerung für die richtige Leistungsentfaltung. Für eine artgerechte Akustik kommt zudem eine Edelstahl-Klappenabgasanlage zum Einsatz.

Heck der Corvette C7 Stingray.

Individuelles Räderwerk für die Corvette C7 Stingray

Wer mit viel Performance unterwegs ist, braucht auch leistungsstarkes Equipment für den sicheren Betrieb. In puncto Bremsleistung geht GME ebenfalls auf Nummer sicher: Die Vorderachse ist mit zweiteiligen geschlitzten 380mm-Scheiben und Acht-Kolben-Einheiten bestückt, hinten kommen 356er Discs und vier Kolben zum Einsatz. Zudem gibt es für die Corvette C7 Stahlflex-Bremsleitungen sowie optional auch Carbon-Bremsscheiben.

Die Corvette C7 Stingray setzt auf ein Kontrastprogramm bei der Radwahl.

Das Serienfahrwerk weicht neuen Gewindefedern mit Upside-Down-Bauweise vorn. Dadurch gibt es für die Corvette C7 neue Einstelloptionen und gleichzeitig mehr Fahrkomfort als in der Serie. Für Traktion und Optik sorgt obendrein auch eine individuelle Rad-Reifen-Kombi: Das Monza S15C7-Rad von GME kommt vorn mit 19-Zoll-Format, hinten in 20 Zoll an die Achsen. Umgeben wird die Felge von Michelin Pilot Sport Cup 2-Reifen in 245/35 ZR19 (vorn) bzw. 295/30 ZR20 (hinten).

Abgerundet wird sich das Erscheinungsbild der Corvette C7 Stingray von GME mit einem dezenten Bodykit. Auffällig sind hierbei der neue Splitter am Frontspoiler, die Seitenschweller, Kotflügelaufsätze sowie der (beinahe schon dezente) Heckspoiler.

Fotos: GME

Druckvolles Upgrade für die Corvette C7 Stingray von GME
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