Heute widmen wir uns einem der verbreitetsten Begriffe in der Tuning-Szene. Die Rede ist hier vom allbekannten „Bodykit“. Wir erklären, was genau dahinter steckt.

Übersetzt man die Wörter ins Deutsche, so bedeuten sie soviel wie „Karosseriebausatz„. Das alleine schon impliziert, dass es sich nicht um das einfache Anbringen von einzelnen Anbauteilen handelt. Vielmehr spricht man von einem „Bodykit“ wenn mehrere optisch aufeinander angepasste Bauteile montiert werden. Typischer Umfang eines solchen Bausatzes sind Front- sowie Heckstoßstange und optisch dazu passende Seitenschweller. Natürlich können weitere Bestandteile, etwa Spoiler oder Lufteinlässe enthalten sein.

Vielfalt bei Bodykits

Die Optik der „Bodykits“ variiert von Modell zu Modell. Während einige eine gewisse Seriennähe bewahren gibt es auch „Extrem-Bodykits„, bei welchen die Linien des Fahrzeuges dermaßen verändert werden, dass das Ursprungsfabrikat kaum noch erkennbar ist. Zumeist finden sich derartige „Bodykits“ auf japanischen Autos, waren jedoch auch in den 80er- und 90er Jahren bei uns verbreitet. Aktuell bilden die sogenannten „Bolt-on overfenders„, eine spezielle Form von „Bodykits“, einen anhaltenden Trend.

Bodykit Bild

Außer bei den „Bolt-on Overfenders“ wird meistens ein Look wie aus einem Guss angestrebt.

Bodykit als „Verkleidung“

Daneben gibt es auch spezielle Bodykits, welche die modifizierten Fahrzeuge als anderes Modell „tarnen“. So können besonders seltene oder teure Fahrzeuge simuliert werden. Diese Sonderform findet auch oftmals in Film & Fernsehen Verwendung, nicht zuletzt bei dem aktuell produzierten „Need for Speed“-Film.

Verwendung im Rennsport

Neben dem rein optischen Effekt haben „Bodykits“ natürlich auch starken Einfluss auf die Aerodynamik. Ist das bei straßenzugelassenen Tuning-Fahrzeugen eher zweitrangig, sieht das im professionellen Motorsport ganz anders aus. Die PS starken Boliden werden mit Spoilern, Schwellern und Breitbau perfekt auf die Anforderungen des Rundkurses angepasst.

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