So ein viertüriges Coupé der Neuzeit bietet viele Optionen der Veredelung. Der eine legt vermehrt Wert auf die Ausrichtung der Performance, andere wiederum knüpfen sich gezielt die Optik vor. Im Falle dieses Mercedes CLS 500 kam beides nicht zu kurz – und dieser hört nun auf den Namen PD550 Black Edition Stealth.

Auffällig auf den ersten Blick: Die gewagte Folierung des Mercedes CLS 500.

Auffällig auf den ersten Blick: Die gewagte Folierung des Mercedes CLS 500.

Camouflage-Optik für den Mercedes CLS 500

Bereits auf den ersten Blick wird deutlich: Dieser Mercedes CLS 500 kommt nicht von ungefähr. Tuner M&D exclusive cardesign hat sich ganz besonders dem optischen Erscheinungsbild des Boliden gewidmet. Das ziemlich passgenaue Bodykit namens PD550 Black Edition umfasst weitgehende Teile der Karosserie: Neben Front- und Heckstoßstange samt Diffusor sind auch Kotflügel, Seitenschweller und Heckspoiler modifiziert worden.

Auch die Heckpartie des Mercedes CLS 500 birgt optische Überraschungen.

Auch die Heckpartie des Mercedes CLS 500 birgt optische Überraschungen.

Ein zusätzlicher Blick auf die Heckpartie offenbart die legendären C 63 AMG Black Series-Endrohre im Diffusor, wohlgemerkt schwarz pulverbeschichtet und mit einer ebenfalls angepassten Abgasanlage dahinter. Ferner fällt der Mercedes CLS 500 von M&D aber durch seine Freihand-Folierung ins Gewicht: Zur mattweißen Grundfarbe gesellen sich die Akzente Matt Charcoal und Matt Black sowie ein auffälliges Kommunal-Orange.

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Ein Stealth-Fighter mit mehr Power

Abgesehen vom knalligen Orangeton würde der Mercedes CLS 500 dank seiner matt-gehaltenen Folienstruktur beinahe als Airforce-Kampfjet durchgehen. In Bezug auf die erstarkte Motorisierung trifft die Vermutung jedenfalls voll und ganz zu. Ab Werk brummt unter der Haube des Viertürer-Coupés bereits ein 4.7 Liter Achtzylinder, der seiner Blicke durchaus würdig ist.

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Serienmäßige 408 PS sowie 600 Nm Drehmoment ab 1.600 U/Min treiben den Boliden über die Hinterachse voran, wohlgemerkt mit Biturbo-Aufladung. Allein dank einer Softwareoptimierung durch Tuner M&D werden im Triebwerk des Mercedes CLS 500 zusätzliche 90 Pferde freigesetzt. Das Drehmoment steigt indes auf stolze 740 Nm, was die serienmäßige Sprintzeit im Kavalierstart von knapp fünf Sekunden noch einmal reduziert.

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Maßgeschneidertes Räderwerk am Mercedes CLS 500

Für den richtigen Look sorgen zudem eine Anpassung am obligatorischen Airmatic-Fahrwerk sowie die richtig gewählte Rad-Reifen-Kombination. Von nun an rollt der Mercedes CLS 500 a.k.a. PD550 Black Edition Stealth vorn auf Pneus der Maße 245/30 R20, die Antriebsachse bekommt mit 295/25 R20-Sohlen noch etwas breitere Exemplare verpasst.

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Was die Hankook Ventus S1 Evo-Pneus für den Mercedes CLS 500 an Grip leisten, schaffen die zweiteiligen 20-Zoll-Felgen von Rennen Forged im optischen Sinne. Als Typ RL17 mit Reverse Lip-Aufbau wurden Felgensterne gebürstet und im Smoke-Finish beschichtet. Die Innenbetten tragen zudem ein kontrastierendes Mattschwarz als Beschichtung.

Fotos: M&D exclusive cardesign

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