Zu Beginn seiner Ära galt der Tscheche noch als Geheimtipp unter den sportlichen Mittelklassemobilen. Doch mittlerweile hat sich die Existenz der Octavia-Sportversion weitestgehend herumgesprochen. Basierend auf der dritten Generation, hat die VW-Tochter nun das Skoda Octavia RS Facelift auf den Weg gebracht. Technisch alles im Grünen – aber optisch scheiden sich ein wenig die Geister.

Fahraufnahme des Skoda Octavia RS Facelift

Gefällt sicher nicht jedem: Das neue Scheinwerferdesign des Skoda Octavia RS Facelift.

Etwas mehr Wumms für den Benziner

Sowohl mit den Leistungsaufwertungen wie auch der Technologie hinkt die tschechische Tochter meist etwas hinterher. Doch kein Grund zur Traurigkeit: Wer nicht zwingend zu den Pionieren gehören muss, ist bei dieser grundsoliden Marke durchaus gut aufgehoben. Und mit dem Skoda Octavia RS Facelift gibt es auch hinsichtlich der Motorleistung ein wenig Grund zu Feiern.

Leichtes Plus für den Benziner: Das Skoda Octavia RS Facelift bekommt 230 PS unter die Haube.

Als Benzinerversion greift Skoda nun auch auf die 230 PS-Variante des 2.0 TSI-Motors zurück – adäquat zum neuen Golf GTI. Mit seinen 350 Nm Drehmoment wird wahlweise Limousine oder Combi über den Asphalt gezogen. Das Skoda Octavia RS Facelift gelangt so binnen 6,7 Sekunden auf Tempo 100 (DSG vorausgesetzt).

Auch in der Seitenansicht macht das Facelift des Skoda Octavia RS eine gute Figur.

Alternativ kann das Skoda Octavia RS Facelift natürlich auch als Diesel geordert werden – seit kurzem sogar in zwei Versionen: Der 2.0 TDI schöpft zwar beide Male unverändert 184 PS aus seinen vier Zylindern. Doch man hat nun die Wahl zwischen Front- oder 4×4-Antrieb. Letzterer hat ein obligatorisches 6-Gang-DSG an Bord, ansonsten behält der Kunde das Sagen.

Das Facelift des Skoda Octavia RS ist natürlich sowohl für die Limousine als auch die Kombi-Variante verfügbar.

Optisch wirft das Skoda Octavia RS Facelift Fragen auf

Auf den ersten Blick wirkt das Skoda Octavia RS Facelift gar nicht mal so sehr verändert. An der Heckpartie sind die Konturen leicht umdefiniert worden. Vorn fällt die Auffrischung schon eher auf, wobei nicht jeder mit der Zweiteilung der Lichteinheit warm werden dürfte.

Heckansicht des Skoda Octavia RS Facelift

Der Kühlergrill des Skoda Octavia RS Facelift wirkt nach wie vor zornig – auch weil er mit dem Black Package statt Chrom tiefes Schwarz tragen kann. Die angedockten LED-Leuchten bringen durch ihre Abspaltung vom Hauptscheinwerfer jedoch etwas Unruhe in die schlichte Ordnung des „simply clever“-Prinzips.

Seitenansicht des Skoda Octavia RS Facelift in der Kombiversion

Bei der Felgenauswahl legt Skoda dafür aber wieder nach: Serienmäßige 17-Zöller gehen mit dem Sportfahrwerk und 15 Millimeter Tieferlegung wunderbar einher. Wer eine Portion mehr Sportsgeist sehen möchte, kann optional auf 18- oder 19-Zoll-Felgen umschwenken. Guten Grip gibt’s im Skoda Octavia RS Facelift ebenfalls: Nämlich durch eine XDS+ Quersperre vorn, ESC serienmäßig sowie die optionale adaptive DCC-Fahrwerksregelung.

Sitzbestickungen mit RS-Schritftzug des Skoda Octavia RS Facelift

Ein Blick in den Innenraum des Skoda Octavia RS Facelift zeigt zudem gelungene RS-Sportsitze mit integrierten Kopfstützen und hohen Sitzwangen – für perfekten Halt in scharfen Kurven. Sitzbezüge und Einstiegsleisten zeigen RS-Logos, die Sitze sind neben der Stoff- auch in einer Alcantaraversion erhältlich. Zudem gibt es ein 9,2-Zoll-Navidisplay, WLAN-Hotspot sowie LTE-Zugang und flexible Smartphone-Integration.

Fotos: Skoda

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