Beschäftigt man sich etwas mit Fahrzeugen amerikanischer Herkunft, so wird man früher oder später auf den Begriff „Mopar“ stoßen. Was es nun genau damit auf sich hat, das wird im Folgenden geklärt.

Zunächst soll einmal der Begriff an sich erklärt werden. „Mopar“ ist lediglich die Abkürzung für „Motor Parts“, zu Deutsch „Motorenteile“. Trotz der einfachen Übersetzung ist die Geschichte und Bedeutung des eng mit dem Chrysler-Konzern verbundenen Begriffes etwas komplizierter.

Mopar Bild

Dieser Dodge beispielsweise ist ein Moparfahrzeug.

Entsteheung des Begriffs „Mopar“

Ende der 1920er Jahre bestand der Chrysler-Konzern aus 4 unterschiedlichen Marken: Plymouth, DeSoto, Dodge und Chrysler selbst. Aus Gründen der Kostenersparnis wurde darauf geachtet, bei möglichst vielen Modellen einzelne Teile oder gar ganze Baugruppen identisch zu konstruieren. Besonders die Motoren der vier Marken waren hiervon betroffen. Zur zentralen Versorgung wurde die „Chrysler Motor Parts Corporation„, kurz „MoPar“ gegründet.

Tuningteile

Später übernahm „MoPar“ auch die Konstruktion und Fertigung von Rennfahrzeugen, etwa für die NASCAR-Rennserie. Auch das Tuning von Serienmotoren gehörte zum Tätigkeitsbereich. Weiterhin bot das „MoPar“ auch Tuningteile für verschiedene Chrysler-Modelle an.

Tuningszene

Heutzutage hat sich die Bedeutung von „Mopar“ allerdings gewandelt. In der Tuningszene dient die Bezeichnung vielmehr als Sammelbegriff für alle Modelle des Chrysler-Konzerns. Somit ist auch die Verwechslungsgefahr zwischen Chrysler als Marke und als Konzern gebannt.

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