Der Begriff „Powerdome“ dürfte den meisten Menschen außerhalb der Szene kein Begriff sein. Doch auch Insider können häufig, falls sie keine Fans bayrischer oder amerikanischer Fahrzeuge sind, mit dem Wort nichts anfangen. AUTOTUNING.DE erklärt, was es mit dem „Powerdome“ auf sich hat.

Übersetzt man die Bestandteile ins Deutsche, so kommt man der Sache schon eher auf die Spur. „Power“ bedeutet „Leistung, Kraft“, während „Dome“ für eine „Kuppel“ steht. Eine „Kraftkuppel“ also. Und mag man damit zunächst nicht viel Anfangen können, kommt der Begriff doch Nahe an die eigentliche Bedeutung.

Wo ist der Powerdome?

Einen „Powerdome“ findet man zumeist an leistungsstarken Boliden, mit dementsprechend großem und starkem Motor. Häufig sind diese Aggregate so Dimensioniert, dass sie nicht ohne weiteres unter die normale Motorhaube passen. Ein Aufsatz ist nötig, damit der Motorraum genügend Platz bietet. Somit ist man wieder beim „Powerdome“.

Powerdome

Bei den amerikanischen Muscle- und Ponycars ist der Powerdome fast schon obligatorisch.

Powerdome als Mogelpackung

Solche auffälligen Merkmale laden natürlich förmlich dazu ein, dem eigenen Auto etwas mehr Überholprestige zu verschaffen, selbst wenn der verbaute Motor den Platz nun wirklich nicht benötigt. Aber nicht nur auf modifizierten Fahrzeugen finden sich solche „Fake-Powerdomes„. Auch viele Serienhersteller versuchen so, ihrem Wagen mehr Sportlichkeit zu verleihen.

Universallösung Powerdome?

Ob man beim jeweiligen Modell einen „Powerdome“ benötigt oder nicht, darüber lässt sich streiten. Fakt ist, dass man in vielen Fällen dem Platzbedarf auch dezenter begegnen könnte. Ein gutes Beispiel hierfür ist der VW Corrado, der je nach Motordimension mir anderer Motorhaube das Werk verließ.

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