Besonders im Zusammenhang mit Musclecars aus den USA fällt oftmals der Begriff Hemi Motor. Einige werden vielleicht wissen, dass es sich dabei um eine spezielle Motorbauart handelt. Aber was macht einen „Hemi“ aus und was unterscheidet ihn von anderen Aggregaten?

Den Ausschlag für die Bezeichnung dieser Motorbauart gibt die Form der Brennkammern. Diese sind halbkugelförmig, also hemisphärisch konstruiert. Daher auch der Name Hemi Motor.

Etablierung der Bezeichnung „Hemi“

Erstmals wurde der Begriff vom US-amerikanischen Automobilhersteller Chrysler aufgebracht, der sich „Hemi“ auch als Markennamen eintragen lies. Von da an wurden „Hemi-V8-Motoren“ im Rennsport und beim Bau klassischer Musclecars sehr erfolgreich eingesetzt. Wagen wie dem Dodge Charger verdankt der Motor auch seinen legendären Ruf.

Hemi Motor

Solche Hemi-Triebwerke bieten Leistung satt.

Der Hemi Motor ist immer noch gefragt

Auch heute sind solche „Hemis“ noch immer in Verwendung und können sogar als Neuteile erworben werden, denn neben der Restaurierung klassischer Fahrzeuge werden die Powerpakete weiterhin sehr gerne im Dragracing eingesetzt.

Hauptgrund für die Beliebtheit des Hemis

All die technischen Besonderheiten von einem Hemi Motor aufzuzählen, würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Die wohl herausragendste Eigenschaft eines solchen Motors stellt zugleich auch seinen größten Vorteil dar. Aufgrund der speziell geformten Brennräume wird eine relativ hohe Motorleistung bei niedriger Verdichtung erzielt. Im Umkehrschluss wird damit bei gleicher Verdichtung eine höhere Leistung als bei einem vergleichbaren, herkömmlichen Motor erreicht. Dieser Tatsache schuldet der „Hemi“ auch seine nach wie vor große Beliebtheit.

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