Georg Berer stellt mit seinem Golf 2 unter Beweis, dass die Attribute „zeitgenössisch“ und „kraftvoll“ sehr gut miteinander harmonieren können, wenn man ein durchdachtes Konzept am Start hat. Wir wollen euch den Oldschool-Turbo natürlich nicht vorenthalten.

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Dieser Golf II vereint Oldschool-Design und Performance.

Der Grund für die Leistung des VW Golf II 16V

Als Antrieb des Zweiers fungiert ein 16V-Motor mit der Kennung „KR“. Der klassische 16V der zweiten Golf-Baureihe also. Georg hat der beliebten Maschine ein saftiges Update gegönnt. Zuerst bedachte er sie mit einer Porsche RS2-Ansaugbrücke und einem frei programmierbaren Trijekt-Steuergerät. Dann wurde die Maschine mit Hilfe von HST Turbotuning auf eine Leistung von rund 350 PS gebracht. Optisch wirkt der vor Kraft nur so strotzende Motorraum aufgeräumt und zeitgenössich. Und genau dieser Look zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Konzept des Wagens.

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Obwohl der Fokus auf der Leistung liegt, muss sich der Motorraum auch in Sachen Optik nicht verstecken.

Tiefer als damals

Die satte Tieferlegung mutet da schon etwas weniger klassisch an. Nie war der 1986er Golf näher am Teer unterwegs. Dafür sorgt ein Gewindefahrwerk aus dem Hause KW in Fichtenberg. Felgentechnisch wurde Georg bei BBS fündig. Das Modell RF 004 in 7,5×17 Zoll passt hervorragend zum Oldschool-Look des Zweiers.

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Bei so viel Leistung braucht der VW Golf II 16V Turbo auch eine sportliche Straßenlage.

Kleiner Hinweis

Natürlich ist auch die Fahrgastzelle passend zum Gesamtauftritt gehalten. Das 16V-Originalgestühl präsentiert sich wie der Rest des Interieurs in Leder. Das Spucknapflenkrad aus dem ersten Golf sorgt für echtes Oldtimer-Feeling im beinahe 30 Jahre alten Zweier. Nur der CAE-Shifter läßt darauf schließen, dass unter der Haube 350 Pferde grasen.

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Der CAE-Shifter hebt sich von der ansonsten klassisch eleganten Innenausstattung ab.

Keine Extremumbauten am Blechkleid

Die Karosserie des Golfs der zweiten Generation blieb von größeren Modifikationen verschont, um das Gesamtbild zu wahren. Georg setzt hier auf dezente Änderungen. Die Kotflügel wurden in Blech um jeweils 1,5 Zentimeter erweitert. Die verbauten Stoßstangen stammen vom US-Zweier. Um die Frischluftversorgung der Rückbank zu gewährleisten, kommen Ausstellfenster zum Einsatz und Porsche-Türgriffe sorgen für etwas Exklusivität beim Öffnen der Türen. Den Farbton „Sandbeige“ hat Georg vom Vater aller Gölfe, dem Einser, übernommen und passt bestens zu Oldschool-Look.

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Alle Infos zum Oldschool-Zweier aus Österreich findet ihr im detaillierten Artikel auf Tuningsuche.de!

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