Hört man als Außenstehender zum ersten Mal Wörter wie „Trailer Queen“ oder „Airride“, kann man damit meist auf Anhieb nichts anfangen. AUTOTUNING.DE schafft Abhilfe.

Viele der Begriffe, welche für Tuning-Enthusiasten alltäglich sind existieren in dieser Form gar nicht außerhalb der Tuning-Szene. Auf Treffen bestehen für die Besucher die Gespräche oftmals aus einem Haufen unzusammenhängendem Kauderwelsch. Echte Klassiker sind hier die Begriffe „Airride“ oder „Trailer Queen“, die immer wieder für Verwirrung sorgen.

Airride

„Airrides“ begegnet man nur sehr selten außerhalb der Tuning-Szene. Zwar rollen heutzutage auch einige andere Fahrzeuge, etwa der VW Phaeton oder Audi A8, serienmäßig auf Luft, doch handelt es sich hierbei nicht um die Regel. Auch sollte man ein „Airride“ nicht mit den hydraulischen Lowrider-Fahrwerken verwechseln.

Nachrüstung

Beim Nachrüsten eines „Airrides“ werden die herkömmlichen Stahlfedern durch einen Gummibalg ersetzt. Dieses ermöglicht eine stufenlose Höhenverstellung des Wagens mittels Druckluftsystem. Das Nachrüsten ist hier komplizierter als wenn man „static“, also mit Gewindefahrwerk, unterwegs ist, da neben den eigentlichen Gummibälgen auch Lufttanks, ein Kompressor, die Steuerung sowie die Verrohrung inklusive Ventile installiert werden muss.

Airride – Pro und Kontra

Der offensichtliche Vorteil eines „Airride“ ist natürlich die einfache Höhenverstellung und damit die Möglichkeit, den Wagen ohne Beeinträchtigungen im Straßenverkehr bewegen zu können oder auf Wunsch das Fahrzeug Plan auf den Boden zu legen. Dagegen sprechen die reduzierte Fahrdynamik, der hohe Platzbedarf der Komponenten sowie der im Vergleich zu herkömmlichen Fahrwerken ungleich höhere Kostenfaktor.

Airride Bild 1

Sieht zwar klasse aus aber fahren kann man so leider nicht.

 

Trailer Queen

Die „Trailer Queen“ ist ein weiterer Begriff, den man nahezu ausschließlich in der Tuningszene finden kann. Die Bezeichnung, die man sehr frei mit „Anhängerkönigin“ übersetzen kann, werden in zumeist negativem Kontext mit Fahrzeugen verwendet, welche Events nicht aus eigener Kraft erreichen, sondern per „Trailer“ dorthin chauffiert werden.

Warum fährt man nicht mit einer Trailer Queen?

Gründe dafür gibt es viele. Zum einen ist vielen ihr automobiles Schmuckstück einfach zu schade, um es Wind, Wetter und Steinschlägen auszusetzen. Auch extrem anfällige Modifikationen, etwa verchromte bzw. vergoldete Teile am Unterboden können ausschlaggebend für einen Hängertransport sein. Daneben gibt es auch Fahrzeuge, die aufgrund ihrer Modifikationen schlicht und einfach keine Straßenzulassung erhalten. Extreme Tieferlegungen oder lackierte Bremsscheiben sind beim deutschen TÜV nicht besonders gerne gesehen.

Meinung über Trailer Queens in der Tuningszene

Trotz dieser Gründe ist die Tuninggemeinde beim Thema „Trailer Queen“ gespalten. Stehen viele der Anreise per Hänger positiv gegenüber, gibt es auch einige, für die Autos die nicht mehr aus eigener Kraft anreisen können ihre Daseinsberechtigung verloren haben.

Trailer Queen Bild

Mit so viel Chrom am Unterboden währe ein Fahrt auf normalen Straßen ein teurer Spaß.

 

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