Wer sich auf die Suche nach neuen Felgen für die nächste Saison macht, der stolpert unweigerlich früher oder später über den Ausdruck „Flowforming“.  AUTOTUNING.DE erklärt euch, was es mit diesem Szenebegriff auf sich hat.

Lässt man sich „Flowforming“, oder auch „flow forming„, aus dem Englischen übersetzen, bekommt man als Resultat „Drückwalzen“ zurückgeliefert. Und dieser zuerst nichtssagende Begriff hat schon eine ganze Menge mit dem Thema zu tun. Das „Flowforming“ ist nämlich ein Herstellungsverfahren von Felgenherstellern, welches gegenüber der klassischen Variante zahlreiche Vorteile mit sich bringt. Nach dem eigentlichen Guss wird das Rohprodukt nämlich weiterbearbeitet, also in einem weiteren Schritt ausgewalzt. So wird bei der Fertigung an Material gespart.

Flowforming spart nicht nur Material

Der hauptsächliche Vorteil ist jedoch die Verdichtung des Metalls und die daraus resultierende höhere Stabilität. So können bestimmte Bereiche filigraner gestaltet werden als bei anderer Fertigungsmethoden. Damit sind die „Flowforming“-Felgen leichter und widerstandsfähiger als die klassische Schmiedefelge. Außerdem ist das „Flowforming“ schon bei kleinen Produktionsmengen rentabel, was diese Alternative nur noch interessanter erscheinen lässt. Als Vorreiter des Flow-Forming ist übrigens das Schmieden von Felgen zu verstehen. Dies ist jedoch deutlich aufwändiger und kostenintensiver, was sich auch am Preis von Schmiedefelgen bemerkbar macht.

Wie sieht der Flow-Forming Prozess aus?

Ein Bild davon, wie der Flow-Forming Vorgang in der Praxis aussieht, kann man sich im folgenden BBS-Video machen. Dort sieht man ab etwa Minute 6.20 wie Flow-Forming in der Praxis aussieht.

Quellen: Das Titelbild zeigt den Flow Forming Prozess bei BBS.

Was bedeutet Flowforming?
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Datum der Erstveröffentlichung: 20.01.2014

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