Scheinbar hat sich der Edel-Ableger des japanischen Autoherstellers Nissan rausgeputzt. Schließlich durfte der QX70 innerhalb kürzester Zeit schon zum zweiten Mal bei der hauseigenen Tuning-Abteilung des Autohauses Günther – bezeichnet als AHG-Sports – vorstellig werden. Dieses Mal profitiert die Fusion aus SUV und Sportwagen schlussendlich auch von der neuesten Kooperation der Hamburger: In Zusammenarbeit mit dem russischen Fahrzeugveredler LARTE Design wurde ein Widebody-Kit als Infiniti QX70 LR3 realisiert. Die Motorleistung fällt indessen auch nicht zu knapp aus…

Dieser Infiniti QX70 LR3 hat es optisch in jedem Falle in sich.

Dieser Infiniti QX70 LR3 hat es optisch in jedem Falle in sich.

Mehrleistung für den V8 im Infiniti QX70 LR3

Von Haus aus kann sich der QX70, der einst unter der Namensgebung FX bekannt war, sichtlich nicht über seine technische Ausstattung beschweren: Motorisiert mit einem V8-FX50-Aggregat samt 5 Litern Hubraum, brummen unter der Haube saftige 390 PS sowie 500 Nm. Die Kräfte werden per 7-Stufen-Automatik konsequent auf alle vier Räder übertragen, so wie man es von einem Infiniti QX70 LR3 erwarten darf. Dass die Leistung längst nicht das Ende der Nockenwelle ist, zeigt abermals Tuner AHG-Sports in diesem Zusammenhang: Das V8-Motörchen des Japaners wird per Softwareabstimmung für 1.250 Euro auf vernünftige 420 Pferde angehoben. Damit liegt der schneidige Infiniti leistungstechnisch auf Augenhöhe mit der FX50 Vettel Edition und dürfte in gut 5,6 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 schnellen. Die abgeregelte Vmax bleibt allerdings bei Tempo 250 bestehen.

Dezentes Leistungsplus für den Infiniti QX70 LR3 von AHG-Sports.

Dezentes Leistungsplus für den Infiniti QX70 LR3 von AHG-Sports.

Passend zur Leistungssteigerung gönnte man dem Infiniti QX70 LR3 bei AHG auch gleich einen neuen Satz Räder: Die Continental Cross Country-Pneus tragen in sich hauseigene 22-Zoll-Shift-Räder und messen außen herum 285/35 R22 (Aufpreis: 5.200 Euro). Wer den LR3 vorne wie hinten tiefergelegt haben möchte, bekommt für eine Summe von 1.250 Euro immerhin 25 Millimeter weniger Bodenfreiheit, gleichzeitig lässt eine 25-Millimeter-Spurverbreiterung für 500 Euro die Rad-Reifen-Kombi satter in den Häusern stehen. Für den entscheidenden V8-Sound im Infiniti QX70 LR3 eignet sich zudem die klappengesteuerte Sportabgasanlage ab Kat, die für 4.990 Euro erworben werden kann.

Auch das hauseigene Räderwerk des Tuners kann sich am Japaner sehen lassen

Auch das hauseigene Räderwerk des Tuners kann sich am Japaner sehen lassen

Weitere Akzente oder gleich das ganze Bodykit?

Für weitere 200 Euro lackiert AHG-Sports die Motorabdeckung des Japaners gerne noch in rot, zusätzlich können Dachreling, Türgriffe sowie der Kühlergrill mit Glanzschwarz versehen werden (1.150 Euro). Die Chromleisten lassen sich zugunsten der insgesamt dunklen Farbgebung am Infiniti QX70 LR3 auch mit schwarz-glänzender Folie überziehen (800 Euro). Alternativ zu den vorgestellten Einzelposten kann aber auch gleich das Gesamtpaket des LR3-Bodykits bei AHG-Sports geordert werden. Die insgesamt 16.900 Euro verleihen dem QX70 nämlich nicht nur einzelne Akzente, auch die Karosserie wird maßgeblich verändert: So prangt nun eine wuchtige Frontstoßstange am Bug des Infiniti QX70 LR3, die Tagfahrleuchten tragen seitlich sogar die Handschrift von LARTE Design.

Ein Bodykit im Sinne von LARTE Design schmückt den Infiniti QX70 LR3.

Ein Bodykit im Sinne von LARTE Design schmückt den Infiniti QX70 LR3.

Für eine ebenso wuchtige Optik an der Seitenpartie sorgen Seitenschweller sowie Kotflügelverbreiterungen rundum. Wer ein Blick auf die Heckpartie wirft, entdeckt eine neue Heckstoßstange samt F1-Nebelschlussleuchte und modifizierten Abgasendrohrblenden sowie einen dezenten Dachkantenspoiler. Summa summarum beläuft sich der Listenpreis dieses Infiniti QX70 LR3 mit all seinen Arbeiten der Lackierung, Montage sowie Eintragung auf stolze 101.500 Euro – Überführungskosten inklusive versteht sich.

Fotos: J. Miranda

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