Geht nicht, gibt’s nicht: Von Tuner Mansory ist man als Autointeressierter schon einiges gewohnt. Doch wer aus einem Lamborghini Hurácan beinahe einen Aventador zaubert, dem gebührt besondere Aufmerksamkeit. Daher kommt das neue Schmuckstück des Fahrzeugveredlers auch zum Genfer Autosalon und präsentiert sich dort der Öffentlichkeit.

Markante Heckpartie: Der Lamborghini Hurácan wirkt dank der äußerlichen Eingriffe von Mansory deutlich bulliger als in der Serie.

Markante Heckpartie: Der Lamborghini Hurácan wirkt dank der äußerlichen Eingriffe von Mansory deutlich bulliger als in der Serie.

Breitbau-Karosse für den Lamborghini Hurácan

Unverzüglich nahm der Tuner aus Süddeutschland das Exterieur des Lamborghini Hurácan in Augenschein – und entschied sich umgehend zu einer sichtbaren Überholung seines Erscheinungsbildes. Dank hochwertiger Carbonbauteile sieht der Lambo jetzt nicht nur richtig schmuck aus, er bekommt auch leicht bessere Fahreigenschaften mit auf den Weg gegeben. Eigens entwickelte Tagfahrleuchten prägen ebenso die Frontpartie wie die neue Carbon-Frontschürze, welche für zusätzlichen Abtrieb auf der Vorderachse sorgen soll. Seitenschweller und Rückspiegel tragen indes zur guten Figur des Lamborghini Hurácan bei, während die Heckschürze samt Diffusoreinsatz die Aerodynamik des Italieners optimiert. On top gibt es für den Hurácan noch ein Flügelprofil im Aventador-Design, sodass auch die primäre Antriebsachse mehr Anpressdruck erfährt.

Kompakt aber irgendwie doch massiv: Das Erscheinungsbild des Lamborghini Hurácan profitiert von neuen Schürzen und Seitenschwellern.

Kompakt aber irgendwie doch massiv: Das Erscheinungsbild des Lamborghini Hurácan profitiert von neuen Schürzen und Seitenschwellern.

Bedingt durch den Carboneinsatz verbessern sich nun auch Sprintzeiten und der Bremsweg, was bei schnellem Kurvenverlauf auf der Nordschleife durchaus von Vorteil ist. Um dem Triebwerk des Lamborghini Hurácan aber mindestens ebenso einzuheizen wie der Optik, gibt es von Mansory das Leistungspaket MH1: Anstelle der 610 PS und 560 Nm Drehmoment arbeiten nun sagenhafte 850 Pferde mit 780 Nm Drehmoment im 5.2-Liter-V10-Triebwerk. Und wo es druckvoll durch die Zylinder schießt, schießt auch die Karosserie pfeilschnell davon, der Kavalierstart gelingt ab sofort in nur noch 2,9 Sekunden (Serie: 3,2).

Deutlich erkennbar: Die Frontpartie trägt eine aerodynamisch geformte Schürze mit Potenzial zum Anpressdruck.

Deutlich erkennbar: Die Frontpartie trägt eine aerodynamisch geformte Schürze mit Potenzial zum Anpressdruck.

Feinfühlige Anpassungen am Triebwerk

Zur Leistungssteigerung trägt indes nicht allein ein Upgrade der Softwarekomponenten bei, vielmehr geht es dem V10-Aggregat tiefgründiger an den Zylinder. Der neue Single-Turbo sorgt für höheren Durchsatz, dazu gibt es die passende Benzindruckregelung sowie neue Saugrohreinspritzdüsen. Für die Emissionen setzt Mansory im Lamborghini Hurácan eine Hochleistungsabgasanlage mit Krümmer und Endschalltopf ein, das Motor- und Getriebemanagement regelt schließlich die Zusammenarbeit der zugezogenen Komponenten. Und um trotz des Allradantriebs nochmal für eine Portion Extra-Grip bei bis zu 330 Km/h Topspeed zu sorgen, trägt der Lambo nun auch breitere Pneus: Vorn rollt der Lamborghini Hurácan unverändert mit 245/30 ZR20-Reifen, die Hinterachse wird mit 325/25 ZR21-Sohlen versehen.

Da bleiben keine Wünsche offen: Die Sitzbezüge à la Mansory können sich im Lamborghini Hurácan mehr als nur sehen lassen.

Da bleiben keine Wünsche offen: Die Sitzbezüge à la Mansory können sich im Lamborghini Hurácan mehr als nur sehen lassen.

Ein Blick ins Innenleben verrät abrundend nochmals das noble Händchen von Tuner Mansory. Nicht allein auf Schnelligkeit und exzellente Aerodynamik kommt es an, auch ein gesundes Maß an Luxusgut gehört in einem Lamborghini Hurácan verbaut. Das strapazierfähige aber weiche Material sorgt für Wohlbefinden im Innenraum, kontrastierende Ziernähte bringen dezente Abwechslung mit ins Spiel. Ein Sportlenkrad à la Mansory ist ebenso im Paket enthalten wie die neue Alu-Pedalerie und auffällige Echtcarbon-Applikationen.

 

 Fotos: Mansory

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