Es wird mal wieder rennsportlastig: Mit dem G-POWER M3 GT2 S Hurricane bringt der bayerische Tuner ein neues Meisterwerk auf den Track. Nicht nur die Leistungsdaten sind brutal, auch Optik und Ausstattung überzeugen auf ganzer Linie – vom Preis mal ganz abgesehen…

Frontansicht des G-Power M3 GTS S Hurricane

Ein durchweg brutales Geschöpf: Der G-POWER M3 GT2 S Hurricane ist nur was für echte Motorsportler.

Aus 4 mach 7 – so wird aus dem BMW M3 ein 720 PS-Trackkönig

Serienmäßig ist an dem G-POWER M3 GT2 S Hurricane definitiv kaum noch etwas. Bis auf den Rahmen wurde der renommierte E92 komplett gestrippt und rundum auf Performance getrimmt. So sieht man sich auf den ersten Blick einem orangefarbenen Widebody-Monstrum gegenüber, das kaum wieder zu erkennen ist: Das Bodykit kommt samt Motorhaube und Türen aus Echtcarbon.

Seitenansicht des G-Power M3 GTS S Hurricane

Ganz schön aufgedunsen: Beim G-POWER M3 GT2 S Hurricane setzt der Tuner konsequent auf Breitbau und Leistung.

Unter der Haube schlummert nach wie vor ein V8-Motorblock, allerdings mit hauseigenem SK III RR-Kompressor plus Hubraumerweiterung auf 4,5 Liter. Das Plus kann sich natürlich sehen lassen: Anstelle der vorherigen 420 dürfen nun 720 Pferde in den Stall des G-POWER M3 GT2 S Hurricane. Zudem sorgen 650 Nm für eine antrittstarke Hinterachse: Binnen 9,8 Sekunden passiert der M3 sein primäres Ziel, die Tempo 200-Marke. Die Vmax liegt jenseits von 330 Km/h, abhängig von der gewählten Getriebeübersetzung.

Heckansicht des G-Power M3 GTS S Hurricane

Der G-POWER M3 GT2 S Hurricane wird die Rennstrecke lieben

Es geht dem Schützling von G-POWER nicht allein um reichlich Leistung. Für den Track ist die zielgerichtete Umsetzung ebenso wichtig. Daher bekommt der Heckantrieb Abhilfe durch ein zusätzliches Sperrdifferenzial mit eigenem Ölkühler. Die Spurlage des G-POWER M3 GT2 S Hurricane erlaubt durchaus kurvenreiche Fahrten, schließlich trägt das RS-Gewindefahrwerk ein Nürburgring-Setup. Vorder- und Hinterachse arbeiten zudem mit Uniball-Lagern.

Unterboden des G-Power M3 GTS S Hurricane

Für etwas Gewichtsersparnis und gleichzeitiger Zuwachs in Sachen Fahrzeugkontrolle sorgen die leichtfüßigen 19-Zoll-Rennsport-Schmiederäder, Keramikbremsen sowie eine nicht mehr verbaute Rücksitzbank. Für brenzlige Situationen bietet der G-POWER M3 GT2 S Hurricane einen integrierten Feuerlöscher sowie eine eigene Rennsport-Wagenhebenanlage. Damit wird der Reifenwechsel beim Zeitfahren in wenigen Sekunden möglich.

Motorraum des G-Power M3 GTS S Hurricane

Das Interieur dagegen geht etwas mehr Kompromisse ein als der Rest: Hier trifft Motorsport auf ein durchaus nobles Ambiente. Trotz fehlendem Fond und verbautem Überrollkäfig wirkt der Einsatz von Carbon– und Alcantaraelementen fast schon komfortabel. Die Armaturen sowie Sportsitze und Dachhimmel sind in Anthrazit mit orangenen Kontrastnähten versehen. Im Fußraum sowie an den Türen dominieren die Carbonverkleidungen. Beim Tachodisplay jedoch speckt G-POWER auf eine Multifunktionseinheit ab, die auch den klassischen Drehzahlmesser ersetzt.

Cockpit des G-Power M3 GTS S Hurricane

Wem der Umbau zum G-POWER M3 GT2 S Hurricane zusagt, muss zudem nicht mal sein eigenes Fahrzeug mitbringen: Für knapp 350.000 Euro gibt’s beim Tuner das Rundum-Paket.

Fotos: G-POWER

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