Seit einigen Jahren etablieren sich Hybrid- und Elektrofahrzeuge in der Automobilbranche und sind mittlerweile zu einer echten Alternative geworden. Auch in der Tuningbranche öffnen sich dadurch jetzt neue Türen. Das geht? Das geht! Unser Tesla Model 3 Performance, welches wir euch heute vorstellen wollen, hat es in sich…

Tuningszene vs. Tesla Model 3 Tuning

Zugegeben, das Thema Elektroautos verträgt sich bisher nicht sonderlich gut mit der Tuningszene. Zu festgefahren sind die bisher etablierten Denkmuster und Meinungen, wie ein getuntes Fahrzeug auszusehen hat, welche Leistung es haben muss oder welcher Motor eingebaut werden sollte. Schließlich hatten die klassischen Verbrenner auch über 100 Jahre Zeit sich gesellschaftlich zu etablieren.

Bevor es jetzt einen lauten Aufschrei gibt, möchten wir gleich ein paar Dinge klarstellen:

Ja! Wir werden auch zukünftig weiter machen wir bisher und auch weiterhin wie gewohnt über Verbrenner berichten.

Nein! Wir sind nicht auf einem Öko-Trip und reden alle Verbrenner schlecht. Wir sind zwar von der Umweltbilanz von Elektroautos überzeugt und glauben, dass sie für bestimmte Bedarfsfälle eine bessere Wahl sind, aber wir haben trotzdem genug Benzin im Blut um uns auch in Zukunft auf der Straße umzudrehen wenn ein BMW M4, Audi RS6 oder ein Mercedes C63 mit sattem V8 Sound um die Ecke kommt.

Aber! Was wir fordern ist mehr Offenheit in der Tuning Szene. Genauso wie beim Thema Markenhass gibt es mittlerweile auch bei den Antriebsarten ausartende Diskussionen welches der bessere Weg ist. Warum soll denn nicht einfach jeder das machen und fahren was ihm gefällt? Wäre es nicht schön, wenn man die Arbeit des anderen einfach honoriert anstatt die Dinge aus Prinzip schlecht zu reden…?

Auch wenn es für viele abwegig sein sollte und hart klingen mag: Mit diesem Tesla Model 3 möchten wir zeigen, dass auch E-Autos richtig was hermachen können. Geschmäcker sind bekanntlich verschieden, aber mal ehrlich: Wenn wir uns ständig nur mit Dingen anfreunden würden, die uns bekannt sind, wären wir wohl heute noch auf Pferden und in Kutschen unterwegs. Also: Let’s give it a try!

Aktueller Trend 3F-Tuning: Folien, Fahrwerk und Felgen

Um eines vorweg zu nehmen: Klar bieten ein klassischer Golf, 3er BMW oder ein Audi A4 einige Möglichkeiten und Schauplätze mehr, an denen geschraubt und getunt werden kann. Allen voran natürlich der Motor und die Abgasanlage. Ein Elektroauto wie das Tesla Model 3 Performance hat durch den Antrieb mit einem Elektromotor natürlich etwas weniger Spielraum. Viele Komponenten und Verschleißteile werden schlichtweg nicht benötigt – was im Übrigen auch Wartungs- und Werkstattkosten stark reduziert.

Schauen wir uns die aktuelle Tuningszene an, fällt auf, dass an den meisten aktuellen Fahrzeugen zu 90% drei wesentliche Dinge verändert werden: Ein neues Fahrwerk kommt rein, es bekommt eine Folierung und die Optik wird mit einem neuen Satz Felgen abgerundet. Kurz gesagt: 3F-Tuning hat die Tuningbranche fest im Griff. Ja, wir wissen natürlich, dass man auch viel mehr machen kann und wir begrüßen das sehr. Aber sind wir mal ehrlich, bei Neuwägen und jungen Gebrauchten sind die drei genannten Maßnahmen der Standard.

Also exakt das, was man auch bei einem Elektroauto machen kann!

Tesla Model 3 Tuning: Wie kam es zur Idee?

Die Idee zu unserem Vorhaben, ein Tesla Model 3 zu kaufen und zu tunen ist schon etwas älter und stammt von April 2016. Kurz davor wurde das Fahrzeug von Tesla offiziell vorgestellt, anschließend konnte man sich das Model 3 auch vorreservieren – was wir wenige Tage nach der Vorstellung kurzerhand gemacht haben. Lieferzeit: Noch unbekannt.

Zum einen finden wir die Technik hinter Elektroautos interessant, da Elektroautos vor allem bei der Effizienz und beim Wirkungsgrad den Verbrennern weit voraus sind. Zum anderen können sie in Zukunft eine echte Alternative zu Verbrennern darstellen, daher wollten wir uns von Anfang an einen Eindruck aus erster Hand verschaffen. Zuguterletzt wollten wir mit der allgegenwärtigen Meinung aufräumen, dass bei einem Elektroauto tuningtechnisch ja nichts mehr zu machen sei. Unser Tesla Model 3 Performance stellt das unter Beweis.

Bis zur Auslieferung hat es dann tatsächlich fast drei Jahre gedauert. Die finale Bestellung haben wir am 24. Januar 2019 abgeschickt und am 4. März 2019 konnten wir das Model 3, bei dem wir uns für das Topmodell, also die Performance Version entschieden haben, abholen. Damit wurde dann endlich der Grundstein für unsere geplanten Umbauten gelegt.

Der Zeitplan war denkbar knapp, denn zur Tuning World Bodensee, als spätestens am 3. Mai 2019, wollten wir ein vorzeigbares Fahrzeug haben. Wer jetzt denkt „2 Monate sind doch kein Problem“, der hat ja prinzipiell recht. Aber: Es gab zu diesem Zeitpunkt weder ein Fahrwerk für die AWD-Version (Allrad) zu kaufen, noch gab es einen passenden Felgensatz, der zur etwas speziellen Radnabe der Performance Version passt. Aber dazu später mehr…

Warum ein Tesla Model 3 Performance?

Was unterscheidet ein Tesla Model 3 Performance von einem gewöhnlichen Model 3? Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • Das Model 3 wird mit 20-Zoll-Performance Felgen geliefert, der bisherige Standard liegt bei 18 Zoll
  • Die in Rot gehaltenen Bremsen sind größer, auffälliger und leistungsfähiger
  • Das Tesla Model 3 Performance verfügt über einen Heckspoiler aus Karbon, welcher die Aerodynamik verbessert und die Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten erhöht
  • Die Pedale im Innenraum bestehen aus einer Leichtmetalllegierung, was den Performancecharakter des Model 3 unterstreicht
  • Auslieferung mit einem ca. 10mm bis 15mm tieferen Sportfahrwerk
  • Mehr Leistung! Es gibt Youtube Videos bei denen eine Leistung von 500 PS gemessen wurde. Dies war allerdings noch vor einem Leistungsupdate, welches wir „Over-The-Air“ von Tesla erhalten haben.
  • Beschleunigung von 3.18 Sekunden von 0 auf 100

Wie bereits angesprochen verfügt unser getuntes Tesla Model 3 ab Werk über die 20-Zoll-Performance Felgen, der größeren Bremsanlage – lediglich der Carbonspoiler am Heck fehlt bei uns noch, da dieser bis heute noch nicht lieferbar war.

Wer bisher noch nie das Vergnügen hatte, mit einem Tesla Model 3 Performance zu fahren oder die Beschleunigung als Beifahrer zu erleben, dem können wir nur raten, sich davon einen unvoreingenommenen, persönlichen Eindruck zu verschaffen. Spätestens danach ist jeder eingefleischte Verbrenner-Fan etwas offener für die Elektromobilität. Es ist nicht so, dass man beschleunigt. Das Model 3 Performance springt regelrecht nach vorne sobald man das Gaspedal … äh … das Strompedal betätigt und man wird gefühlt, eher nach vorne katapultiert, als dass man von einer Beschleunigung sprechen könnte. Was danach kommt ist in der Regel ein breites Grinsen oder ein lautes Loslachen. Etwas vergleichbares kennen die Meisten nur von den Achterbahnen im Freizeitpark. Dieses Erlebnis sollte man sich in jedem Fall nicht entgehen lassen, wenn man die Chance dazu hat.

Tesla Model 3 Performance auf BBS CI-R Räder

Das Tesla Model 3 Performance von AUTOTUNING.DE fährt auf Räder aus dem Hause BBS. Es handelt sich dabei um schwarze CI-R Räder, bei denen der Edelstahl-Anfahrschutz gegen einen rot lackierten Anfahrschutz ausgetauscht wurde. Der Anfahrschutz in Rot kommt normalerweise nur bei der Nürburgring-Edition zum Einsatz. Wir wollten dabei den Farbton der Performance-Bremse aufgreifen und einen weiteren Akzent setzen.

Die Besonderheit bei unserem Model 3: Von Haus verfügt das Performance-Modell über eine spezielle Radnabe, mit einer Art „Stufe“. Aus diesem Grund müssen die Radhersteller eine Möglichkeit zur Zentrierung schaffen. Das geschieht bei unseren BBS Räder mit einem dafür neu gefertigten Zentrierring, welcher perfekt an die Performance-Nabe passt. Zur Vermessung und Entwicklung des Zentrierrings waren wir, im BBS Werk in Schiltach, wo sich die Ingenieure ein persönliches Bild davon verschafft und die Nabe vermessen haben.

Lange war uns unklar, in welchen Dimensionen wir die Räder fahren werden. Das CI-R Rad wurde schon auf der Essen Motor Show 2018 auf einem amerikanischen Tesla Model 3 gezeigt, welches von nextmove importiert wurde. Auf diesem Fahrzeug waren die Räder in 9,5×20 und 10,5×20 montiert. Im Gegensatz zu unserem Modell war das allerdings ein RWD, also ein reiner Heckantriebler. Bei der AWD Version hat Tesla jedoch wegen des Frontmotors eine andere Vorderachse verbaut, dazu kommt noch die bereits angesprochene Performance-Nabe. Um auf der sicheren Seite zu sein, haben wir uns für eine Kombination von 8,5×20 an der VA (Einpresstiefe: 36) und 9,5×20 an der HA (Einpresstiefe: 40) entschieden. Wir halten es für möglich, dass auch die breiteren Raddimensionen passen und vielleicht werden wir das im Rahmen eines Upgrades auch noch ausprobieren.

Die Felgen sind an der Vorderachse mit 245/35Z R20 Reifen von Continental bereift und an der Hinterachse fahren wir 275/30Z R20, ebenfalls von Continental.

Beim Montieren der Räder und Aufziehen der Felgen wurden wir vom Tomi Car Center in Balgheim unterstützt. Hierfür möchten wir an dieser Stelle nochmals einen herzlichen Dank aussprechen. Die Montage erfolgte just in time, in einer Feierabend-Session kurz vor der Tuning World Bodensee. So einen Service bekommt man definitiv nicht überall.

Da bis zum Schluss nicht klar war, ob die Zentrierringe für die BBS CI-R Räder rechtzeitig fertig werden, haben wir einen Sicherheitspuffer eingebaut und die originalen Tesla Model 3 Performance Felgen schwarz lackieren lassen, während das Fahrzeug bei unserem Folierer auf der Hebebühne stand. Die Serienfelgen werden ab Herbst als Winterfelgen zum Einsatz kommen. Wir wollen ja schließlich das ganze Jahr über gut aussehen und 20“ Felgen im Winter haben ja auch ihren Reiz.

Farbe und Folierung

Was die Folierung betrifft, haben wir uns für eine Folie von 3M in der Farbe Satin Dark Grey entschieden. Diese Farbe war genau genommen schon vor dem Kauf des Model 3 gesetzt, genau so wie die aktuelle Gesamterscheinung. Es war schon lange im Vorfeld klar, dass das Fahrzeug anthrazit mit schwarzen Felgen und roten Akzenten sein wird. Auch aus diesem Grund haben wir uns beim Kauf für die Basisfarbe schwarz entschieden.

Vor der Vollfolierung der Karosserie haben wir alle Chromteile in schwarz glänzend folieren lassen. Dies allein ist schon eine sehr auffällige optische Veränderung, da das Fahrzeug dadurch viel sportlicher wirkt. Die Folierung und das Chrome-Delete wurde vom FolienWerk Bodensee durchgeführt.

Zusammen mit den BBS-Rädern und dem roten Anfahrschutz finden wir, dass unser Tesla Model 3 optisch auf jeden Fall den ein oder anderen Akzent setzt. Das Gesamtpaket kann sich sehen lassen!

KW Variante 3 Fahrwerk für das Tesla Model 3 Performance

Das Fahrwerk haben wir gegen ein KW Fahrwerk der Variante 3 ausgetauscht. Unser Tesla Model 3 Performance war dafür einige Tage vor Ort bei KW suspensions im schwäbischen Fichtenberg. KW entwickelte an unserem Model 3 einen Prototyp für das AWD-Modell des Tesla Model 3 Fahrwerks. Die Achse des Allradmodells ist, wie bereits erwähnt, unterschiedlich zur RWD-Version, KW hat deshalb eine neue Gabel für die Vorderachse entwickelt, welche sich am unteren Ende des Dämpfers befindet.

Uns ist natürlich bewusst, dass man noch etwas an der Fahrwerksschraube hätte drehen können. Allerdings sollte man nicht nur die Bodenfreiheit an der Frontstoßstange als Maß nehmen, sondern auch bedenken, dass hier die Tiefe der Vorderachsen beachtet werden muss. Dort hat das Model 3 nur sehr geringe Bodenfreiheit. Zwischen den vorderen Rädern befindet sich der vordere Elektromotor und direkt dahinter beginnt die Batterie, weswegen hier Sachen Tieferlegung nicht übertrieben werden sollte. Unser Setup ist die tiefste Konfiguration aus dem Gutachten des Fahrwerks. Damit sind wir nicht nur rechtlich auf der sicheren Seite. Wir können das Fahrzeug auch sicher und ohne Einschränkungen im Alltag und zu Geschäftsterminen bewegen.

Wir sind ein bisschen stolz, sagen zu können, dass wir in unserem Model 3 das erste KW Fahrwerk für ein deutsches Model 3 verbaut haben. Auch hierfür herzlichen Dank für die tolle Zusammenarbeit mit KW, die trotz des knappen Zeitplans und der fehlenden internen Kapazitäten ein hervorragendes Ergebnis geliefert haben.

Klare Verbesserungen in Reichweite und Verbrauch durch ein KW Fahrwerk

Warum wir uns für ein KW V3 Gewindefahrwerk entschieden haben? Ganz einfach: Das von Tesla ab Werk verbaute Fahrwerk ist stark verbesserungsfähig. Man merkt, dass Tesla den Fokus auf den Elektroantrieb setzt und nicht gerade mit Fahrwerksleistung glänzen kann. Für uns war klar: Für maximalen Fahrspaß, satte Tieferlegung, mehr Komfort bei kleinen Unebenheiten und Anpassungen auf die europäischen Straßenverhältnisse muss da ein KW Gewindefahrwerk rein!

Und unsere Anstrengungen haben sich auch im Hinblick auf auf die Reichweite gelohnt, was bei Elektroautos ja nicht ganz unwichtig ist: Die Jungs von nextmove haben das Tesla Model 3 in verschiedenen Ausführungen auf Reichweite, Leistung und Akkuverbrauch getestet. Zum Versuch standen zum einen ein Model 3 mit Serienfahrwerk zur Verfügung, sowie ein mit KW Variante 3 tiefergelegtes Fahrzeug – beide mit Heckantrieb. Als drittes Fahrzeug im Test trat ein Model 3 mit Allradantrieb an.

Tesla Model 3 Verbrauch - nextmove

© nextmove

Verbrauch nach ca. 800 Kilometer Fahrt mit KW Fahrwerk:

  • Das Model 3 mit KW Fahrwerk verbrauchte 7% weniger als das Serienmodell
  • Ebenso verbrauchte die Allradvariante 11% mehr als das mit KW Fahrwerk ausgerüstete Model 3

Der Verbrauch wirkt sich natürlich auch direkt auf die Reichweite des Tesla Model 3 aus.

Reichweite nach ca. 800 Kilometer Fahrt mit KW Fahrwerk:

  • Das Tesla Model 3 mit KW Gewindefahrwerk kommt auf 341 Kilometer
  • Das Tesla Serienmodell schafft es auf 320 Kilometer
  • Die Variante mit Allradantrieb kommt auf 308 Kilometer Reichweite

Der Test wurde von nextmove auch ausführlich in einem Video festgehalten, welches wir euch natürlich nicht vorenthalten möchten:

Das Fazit von nextmove: Abgesehen von der verbesserten Optik und die verbesserte Straßenlage durch die Tieferlegung mit einem KW Fahrwerk, kann auch Zeit und Geld beim Laden gespart werden. Auch könnte die Lebensdauer eines Akkus durch einen Einbau erhöht werden, da theoretisch gesehen weniger Ladezyklen bei einer gleichen Kilometerleistung anfallen. In einem Blogbeitrag hat nextmove den Vergleich nochmal übersichtlich und mit weiteren Schaubildern zusammengefasst.

Was hat der Innenraum zu bieten?

Beim Blick ins Innere fällt auf: Das gesamte Design ist sehr puristisch und schlicht gehalten. Knöpfe und Schalter werden vergeblich gesucht. Das ist eines der vielen Markenzeichen von Tesla und nicht nur im Model 3 der Fall. Tatsächlich werden fast alle Einstellungen und Funktionen über das große, in der Mitte des Armaturenbrett angebrachte Display, festgelegt. Sogar die Einstellungen der Seitenspiegel, das Öffnen des Handschuhfachs und die Luftstromeinstellungen der Klimaanlage werden darüber gesteuert.

Tesla hat hier mitgedacht: Durch die Bündelung der Funktionen über den Bildschirm spart Tesla zum einen an Kosten und sorgt gleichzeitig dafür, dass das Benutzerinterface updatefähig gestaltet werden kann.

Unser Model 3 Performance verfügt über einen Premium Innenraum mit Lederausstattung in schwarz. Der Mitteltunnel wurde von uns in „Brushed Aluminium“ foliert.
Was das Soundsystem betrifft, hat Tesla laut tesla3.de mit der Firma Sinn zusammengearbeitet und eine Lösung entwickelt, die bei Mittelklassefahrzeugen ihresgleichen sucht. In vorherigen Modellen war bisher immer ein Bose-Audiosystem eingebaut – beim Tesla Model 3 allerdings hört sich der Sound nochmal deutlich satter und abgestimmter an.

Sind weitere Umbauten geplant?

Ideen haben wir schon einige. Wir haben bereits einige Teile und Komponenten „herumliegen“, die darauf warten ausprobiert zu werden. Mehr wollen wir allerdings noch nicht verraten, wir halten euch auf dem laufenden!

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Unser Fazit

Dafür, dass wir nur 2 Monate Zeit zum Umbau des Model 3 hatten, sind wir mit dem Gesamtergebnis doch sehr zufrieden. Auch auf der Tuning World Bodensee sorgte das Tesla Model 3 für interessierte Blicke. Wir konnten daher viele interessante Gespräche mit den Besuchern führen, die dem Elektroauto-Tuning positiv aber auch kritisch gegenüberstanden.

Wir von AUTOTUNING.DE sind uns um die Brisanz des Themas bewusst, wollten aber genau damit einen wunden Punkt der Szene treffen und für eine Diskussionsgrundlage sorgen. Wir rechnen damit, dass es in naher Zukunft noch weitere Tesla Umbauten geben wird. In Amerika sind beispielsweise schon verschiedene Modelle auf einem Luftfahrwerk zu sehen, was dem Model 3 optisch auch sehr gut steht.

Als tuningbegeisterter Teslabesitzer muss man sich dafür entscheiden, ob das Fahrzeug alltagstauglich bleiben soll, oder ob es eher zu „Show & Shine“-Zwecken gedacht ist.

Auch wenn wir viel negativen Kommentaren über Elektroauto-Tuning ausgesetzt sind, sollte man dennoch im Hinterkopf behalten, dass dieses Performance-Model 3 über 500PS verfügt und eine Fahrt damit, wie anfangs bereits beschrieben, einfach sehr viel Spaß bereitet. Wir sind gespannt ob – und wie das Thema Elektroautos in den nächsten Jahren in der Tuningszene ankommen wird.

Datenblatt Tesla Model 3 Performance

  • Hersteller: Tesla
  • Modell: Model 3 Performance
  • Baujahr: 2019
  • Leistung: ca. 500 PS
  • Beschleunigung von 0 auf 100km/h: 3,18 Sekunden
  • Motor: 2 Elektromotoren mit AWD (Allradantrieb)
  • Basisfarbe: schwarz
  • Folierung: Satin Dark Grey von 3M
  • Reifendimensionen Vorderachse: 245/35Z R20, Continental
  • Reifendimensionen Hinterachse: 275/30Z R20, Continental
  • Felgen Vorderachse: BBS CI-R in 8,5×20 Zoll ET36
  • Felgen Hinterachse: BBS CI-R in 9,5×20 Zoll ET 40
  • Fahrwerk: KW Variante 3, Entwicklungsprototyp für das AWD-Modell, erstes verbautes Fahrwerk in Deutschland
  • Kaufdatum: 04.03.2019
  • Vorstellung nach Umbauten: 03.05.2019 auf der Tuning World Bodensee in Friedrichshafen
  • Pokale: Auszeichnung als „Schönstes Model 3 Deutschlands“ auf dem Model 3 Treffen 2019 in Fulda

Tesla Model 3 Performance Tuning

Wer auf dem Laufenden gehalten werden möchte, kann gerne dem offiziellen Instagram Account dieses Tesla Model 3 Performance folgen.

Diesen findet ihr unter https://www.instagram.com/tesla_m3performance/. Lasst gerne einen Like oder ein Kommentar da!

Tesla Model 3 Performance: Tuning und Elektro geht!
4.4 Sterne bei 9 Votes.

Datum der Erstveröffentlichung: 06.08.2019

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